Wenn ein Geschäftsführer mich nach einer „KI-Strategie" fragt, frage ich zurück: Wollen Sie ein Dokument oder ein Ergebnis? Denn die klassische Strategie-Übung — Reifegradanalyse, Handlungsfelder, Roadmap als PDF — ist im KI-Kontext besonders wertlos. Sie altert in Monaten und führt zu keinem laufenden System.
Eine gute KI-Strategie für den Mittelstand ist etwas anderes: ein bewiesener erster Schritt plus eine klare Richtung. Hier ist, wie das in 90 Tagen aussieht.
Warum die klassische Strategie scheitert
Ein 50-Seiten-Strategiepapier suggeriert Kontrolle, liefert aber keinen Nutzen. Es bindet Energie in Analyse statt in Umsetzung — und bis es fertig ist, hat sich die Technologie weiterbewegt. Strategie ohne ein laufendes Ergebnis ist im KI-Kontext fast immer Selbstbeschäftigung.
Der 90-Tage-Weg
Die beste KI-Strategie ist kein Dokument. Es ist der erste bewiesene Schritt, der zeigt, dass der nächste sich lohnt.
Aus dem ersten Schritt wird die Richtung
Das Schöne: Nach diesen 90 Tagen haben Sie nicht nur ein Ergebnis, sondern auch Klarheit. Sie wissen, wie KI in Ihrem Betrieb wirkt, Ihr Team hat Vertrauen gefasst, und der nächste Anwendungsfall liegt auf der Hand. So entsteht eine echte Strategie — von unten gewachsen, an Zahlen belegt, statt von oben behauptet. Genau diesen Weg gehen wir im KI-Sherpa-Ansatz mit Ihnen.
Häufige Fragen
Was gehört in eine KI-Strategie für den Mittelstand?
Weniger, als die meisten denken: ein klar definierter erster Anwendungsfall, der sich beweisen lässt, plus eine Richtung, die aus dem Ergebnis wächst — kein 50-Seiten-Papier.
Wie lange dauert es bis zum ersten KI-Ergebnis?
Mit einem fokussierten Vorgehen ist ein erster Anwendungsfall in rund 90 Tagen produktiv — und amortisiert sich erfahrungsgemäß in unter sechs Monaten.
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